|
|
|
| |
Besucher-Service
|
Umwelt 2010 Heidenheim am 27. und 28. März 2010 im Congress Centrum
Energie, Bauen & Wohnen
|
|
|
Ein Congress Centrum der Superlative
Es ist das derzeit größte kommunale Hochbauvorhaben in Ostwürttemberg, und das am höchsten gelegene sowieso: Wer ab Oktober 2009 vor dem Eingang des neuen Congress Centrums oder des Schloss-Hotels steht, befindet sich auf exakt 555,8 Metern Meereshöhe. Oberbürgermeister Bernhard Ilg, der schon beim Richtfest für alle an den verschiedenen Gebäudeteilen beteiligten Bauherren gesprochen hat, weist mit Genugtuung darauf hin, dass zwei zentrale Eigenschaften des Bauwerks in ihrer Größe nach wie vor strikt begrenzt bleiben, und zwar die Kosten- und Zeitpläne; „eigentlich“, freut sich Ilg, „ist das allein schon ein Superlativ“.
Welches Potential das Congress Centrum für Veranstaltungen aller Art hat, wird laut Ilg bereits an den Konturen des Eröffnungsprogramms sichtbar: „Was wir hier auf die Beine stellen, hat es in dieser Qualität und Dichte in Ostwürttemberg noch nicht gegeben.“ Damit es so kommt, werden derzeit die baulichen Voraussetzungen geschaffen. In zahlreichen Baustellenbesichtigungen konnte sich die Öffentlichkeit bereits ein Bild von den Gebäuden und Räumen machen.
Jetzt, da die Fenster eingebaut sind, zeigt sich die grandiose Raumwirkung, die das Congress Centrum schon beim Betreten des oberen Foyers mit seiner Blickorientierung zum Schloss entfaltet. Gesteigert wird der Eindruck mit Sicherheit beim Blick über die grandiose Freitreppe hinab ins Foyer, das dem großen Saal vorgelagert ist. Eine größere stützenlose Glasfläche wird im gesamten Einzugsgebiet von Heidenheim nicht mehr zu finden sein wie jenes 30 Meter breite Fenster, das den Blick freigibt in die Baumkulisse vor dem Kleinen Katzental und ins Brenztal.
Der große Saal wird seine Wirkung auf die Besucher ebenfalls nicht verfehlen, schon allein deshalb, weil er sich bei jeder Veranstaltung verwandelt, sei es nun Ballett, Revue, Konzert, Bankett oder Tagung. Neuartig und hochwertig wird sich auch die Wandgestaltung präsentieren. An den Wänden werden Spezialplatten montiert, die wiederum durch senkrecht angeordnete Holzlamellen strukturiert werden. Das soll die richtige Mischung von Nachhall und Schallreflexion ergeben, damit der Saal weder zu trocken noch zu akustisch klingt.
|
|
Grußwort
|

|
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Klima- und Umweltschutz sind globale Themen, die jeden einzelnen auf unserer Erde angehen. Energieeffizientes Bauen, erneuerbare Energien und eine zeitgemäße Verkehrsplanung haben für die Stadt Heidenheim einen hohen Stellenwert. Die öffentliche Hand muss beim Klima- und Umweltschutz eine Vorbildfunktion einnehmen, um unsere Umwelt langfristig zu entlasten.
Die Umweltmesse 2010 im neuen Congress Centrum auf dem Schlossberg bietet die Chance, diese Themen ausführlich und anschaulich darzustellen. Für Betriebe im Bereich Umwelttechnik, erneuerbare Energien und energieeffizientes Bauen ist die Umweltmesse eine geeignete Plattform, um ihre Produkte an den Kunden zu bringen. Klima- und Umweltschutz ist keineswegs unerschwinglich, sondern zahlt sich langfristig wirtschaftlich aus.
Ich wünsche den Organisatoren und Ausstellern der Umweltmesse 2010 viel Erfolg und dem Publikum anregende und informative Messetage.
Bernhard Ilg Oberbürgermeister
|
Grußwort des Landrats
|

|
Ich freue mich, dass jetzt die langjährige, gut etablierte Ulmer Umweltmesse ‚Energie, Bauen & Wohnen’ erstmals auch im Landkreis Heidenheim diese zukunftsweisenden Themen vorstellt. Und mithin zugleich eine wichtige und informative Plattform bietet für den schonenden Umgang mit Ressourcen und die Nutzung regenerativer Energien. Zu nennen sind dabei zuvorderst die Solararchitektur, eine intelligente Haustechnik, Energiespartechnik und eine ziel- führende Energieberatung.
Das aktuell zusammengestellte Programm verspricht jedenfalls einen durchaus lohnenswerten Besuch. Gilt es doch dringlicher denn je, eine hohe Energieeffizienz, eine nachhaltige Nutzbarkeit bei allen Gebäuden zu erzielen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund steigender Energiekosten und den großen Herausforderungen des einschneidenden Klimawandels. Der Schutz des Klimas ist eine Aufgabe, die uns alle angeht. Kommunen, Verbände, Wirtschaft sowie alle Bürgerinnen und Bürger. Die Verminderung des Energieverbrauchs ist ein unverzichtbarer Schritt auf dem Weg zu zukunftsorientierten Lösungen. Wir alle sind aufgerufen, weitere Potentiale für mehr Energieeffizienz auszuschöpfen und auf die ökologische Qualität von Gebäuden zu achten.
Das Landratsamt Heidenheim selbst hat übrigens mit einer fachlich kompetenten Fachberatung - unter dem Dach der Energieagentur Ulm - vielfältige Anreize zum Energiesparen geschaffen. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass über kostenlose Erstberatungen das Energiebewusstsein geschärft wird. Es ist sicherlich gut, wenn die Landkreisverwaltung auf diesem Feld mit manchen Projekten ein gutes Vorbild gibt. Aber es ist eben auch eine gute Sache, wenn über einen konkreten Beratungs-Leitfaden Interessierten der Weg hin zum effizienten Energiesparen erleichtert wird. Und dafür stehen bei uns nunmehr qualifizierte Energieberater bereit.
Der Umweltmesse, die am 27. und 28. März 2010 stattfindet, wünsche ich zahlreiche Besucher und fruchtbare Kontakte sowie spannende und informative Gespräche.
Ihr Hermann Mader Landrat
|
Grußwort der Umweltministerin Tanja Gönner des Landes Baden-Württemberg |
 Tanja Gönner Umweltministerin |
Sehr geehrte Besucher und Aussteller der „Umwelt“ – Messen,
der Einsatz von Energie in privaten Haushalten sollte durch den schonenden Umgang mit Ressourcen geprägt sein. Die verfügbaren Vorräte an fossilen Brennstoffen und Uran sind begrenzt. Neben der Energiewirtschaft sind zudem insbesondere die Chemie und die Medizin auf Kohlenstoff angewiesen. Wir sind also gut beraten, Öl, Gas und Kohle nicht einfach durch den Schornstein zu jagen und Strom als wertvolle Form von Energie zu verstehen.
Vor diesem Hintergrund bleiben uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie drei Optionen: Energieeinsparung, Steigerung der Energieeffizienz, und der Einsatz erneuerbarer Energien.
Energieeinsparungen lassen sich in allen Bereichen des täglichen Lebens erzielen. Durch die Vermeidung von Stand-by-Betrieb bei Computern, Stereoanlagen und Fernsehgeräten, durch den Gebrauch von Energiesparlampen, durch den Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte, durch die Nutzung verbrauchsarmer Fahrzeuge und insbesondere durch eine fachgerechte Dämmung von Gebäuden. Und Energieeinsparung steht für wirtschaftliches Denken. In Zeiten weiter steigender Energiepreise ist Wirtschaftlichkeit ein gutes Argument für ein Engagement, das auch der Umwelt dient.
Das Entwicklungspotenzial für effizientere Techniken und Geräte ist noch nicht ausgereizt. Als ein Beispiel möchte ich die Heizungs- und Lüftungstechnik für Gebäude nennen, die sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt hat. Hier sind wir auf dem richtigen Weg.
Der Einsatz erneuerbarer Energien erlebt einen wahren Boom. Holzpelletheizungen und Scheitholzöfen, früher mitleidig belächelt, sind genau wie solarthermische Anlagen und Erdwärmesysteme heute hoffähig. Mit der Nutzung erneuerbarer Energien erschließen wir regionale Ressourcen und machen uns unabhängig vom Weltmarkt für fossile Brennstoffe.
Der verantwortungsvolle Einsatz von Ressourcen und der bewusste Umgang mit Energie stehen für aktiven Umweltschutz. Es ist gelungen ein breites Spektrum von Mitteln und Wegen zu zeigen, aktiv Umweltschutz zu betreiben. Ich wünsche den Besucherinnen und Besuchern zahlreiche neue Anregungen und Impulse und den Ausstellern einen erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung |
|
|
|
|
|